Unbenklich vor der Sonne schützen

Vier Sonnencremes die auf Mineraöle, Silikone, Paraffine oder künstliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe verzichten.

  • SPEICK SUN Sonnencreme LSF 50+
  • MUTI BODY LSF 50
  • Sun Protect Sensitive Sun Lotion SPF 30
  • Eco Cosmetics Sonnenspray LSF 50 sensitive

Quelle / Weiterlesen: codecheck.info

Palau und Hawaii verbieten problematische Sonnencremes

Insgesamt gelangen 14.000 Tonnen Sonnencremes pro Jahr in die Meere. Sie können Riffe, Korallen, Fische oder andere Meeresbewohner schädigen.

„Öko-Test“ empfiehlt des grundsätzlich zu Sonnenschutzmitteln mit physikalischen UV-Filtern. Das sind mikroskopisch kleine mineralische Partikel die das Sonnenlicht streuen und reflektieren (z.B. Titandioxid TiO2, Zinkoxid ZnO und Magnesiumoxid MgO).

Besser ohne Schaum baden

Schaumbäder sind beliebt. Die Badezusätze enthalten aber Tenside, die den Säureschutzmantel der Haut angreifen. Das trocknet die Haut stark aus.

optimale Temperatur des Badewassers: 35 bis 37 Grad
Badedauer: nicht länger als 20 Minuten
Häufigkeit eines Vollbads: max. 1 x pro Woche bei Problemhaut / max. 2 x pro Woche für Menschen mit gesunder Haut

Quelle / Weiterlesen: presseanzeigen24.com ⇒

Die Haut von Babys reagiert anders auf Wirkstoffe

Die kindliche Haut nimmt Wirkstoffe und andere Substanzen leichter auf und sie gelangen auch leichter ins Blut. Das gleiche gilt für Duftstoffe.

Deshalb sind lokal aufgetragene Arzneimittel, Hautpflegeprodukte, Sonnenschutzmittel oder insektenabwehrende Mittel oft nicht für Kleinkinder nicht geeignet.

  • Säuglinge erhalten im Schnitt acht verschiedene Hautpflegeprodukte mit durchschnittlich 48 verschiedenen Inhaltsstoffen
  • hypoallergen ist rechtlich nicht geschützt
  • Pflegeprodukte mit Wollwachsalkoholen können zu Kontaktallergien führen
  • Vorsicht bei Sonnenschutzmittel mit UV-Filtersubstanzen wie Octocrylen oder Ethylhexyl-Methoxy-Cinnamat (EHMC)

Quelle / Weiterlesen: pharmazeutische-zeitung.de ⇒

Periorale Dermatitis / Mundrose / Stewardessenkrankheit / Mannequinkrankheit

Die perioralen Dermatitis ist gekennzeichnet durch etwa 2 mm Millimeter große Papeln und
Pusteln ohne Komedone (es sind keine Mittesser) um den Mundraum.

Es betrifft vor allem Frauen und als Hauptauslöser gelten:

  • ein Übermaß an Pflege-, Hygiene- und Kosmetikprodukten
  • oft besteht sogar ein zwanghafter Drang solche Produkt zu nutzen
  • Stress und hormonelle Faktoren
  • Magen-Darm-Erkrankungen wie eine Candida-Infektion

Dieser Bericht zeigt die Auslöser dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung und was man dagegen tun kann.

Quelle / Weiterlesen: hautpraxis-rietz.de ⇒

Sonnenschutz im Blut nachweisbar

Gestestet wurde ob die UV-Schutz-Wirkstoffe Avobenzon, Oxybenzon, Octocrylen und Ecamsule bei regelmäßiger Anwendung ins Blut gelangen und dabei FDA-Grenzwerte überschreiten.

Dies war der Fall und die Plasmakonzentration der synthetischen Wirkstoffe nahm von Tag zu Tag immer mehr zu.

Studie: ⇒ Effect of Sunscreen Application Under Maximal Use Conditions on Plasma Concentration of Sunscreen Active Ingredients. A Randomized Clinical Trial.

Sanddornöl bei Psoriasis

Bei dieser kleinen Anwendungsstudie an 10 Patienten wurde Sanddornöl aus dem Fruchtfleisch der Beeren verwendet.

Es zeigt sich nach 4 Wochen eine statistisch signifikanten Verbesserung der Hautläsionen, welche sich nach acht Wochen noch verstärkte.

Quelle: carstens-stiftung.de ⇒
Studie: ⇒ Sea buckthorn extract in the treatment of psoriasis.

 

Hohe Salzmengen kann Allergien und Neurodermitis fördern

Forscher der Technischen Universität München fanden heraus, dass Kochsalz (Natriumchlorid) allergietypische IgE-Antikörper freisetzt indem es T-Zellen in Th2-Zellen umprogrammiert.

Bei Neurodermitispatienten fanden Sie zudem heraus, dass der Natriumwert in der Haut um bis zum 30-fachen höher war als bei Menschen mit gesunder Haut. Das biete auch beste Bedingungen für salzliebende Bakterien (z.B. für Staphylococcus aureus).

Quelle / Weiterlesen bei: frm2.tum.de ⇒
Studie: ⇒ Sodium chloride is an ionic checkpoint for human Th2 cell responses and shapes the atopic skin microenvironment

Creme mit Vitamin D hilft bei Mangelerscheinungen

Vitamin D3 das auf der Haut aufgetragen wird (topsich), überwindet die Hautbarriere und gelangt so in die Blutbahnen (transdermale Wirkung). Laut einer Studie aus dem Jahr 2018, kann man den Wert durchschnittlich um das Dreifache steigern.

Der Vitamin-D-Spiegel vor der Behandlung:

11.03 ± 4.57 (2–12) ng / l

Der Vitamin-D-Spiegel nach der Behandlung:

37.17 ± 6.04 (12–54) ng / ml

Kontrollgruppe mit einer Placebocreme:

10,51 ± 3,5 (2–19) ng / ml

Studie : ⇒ Topical vitamin D3: A randomized controlled trial (RCT)

 

 

Putzmittel: giftige Dämpfe und aggressiven chemischen Substanzen erhöhen das Sterberisiko

Die Freien Universität Brüssel untersuchte über 250.000 Todesfälle von Reinigungskräften.

Sterbefälle im Vergleich zu Büroangestellten und anderen risikoarmen Berufen:

  • Männer: 45 Prozent höheres Risiko an den Folgen ihrer Arbeit zu sterben
  • Frauen: 16 Prozent höheres Risiko

Grund sind vor allem aggressive chemische Zusätze in den Reinigungsmittel, welche die Atemwege extrem belasten. Deshalb sollte Tragen einer Schutzmaske bei Mitteln die gesprüht werden sehr zu empfehlen, was die Männer ganz offensichtlich vernachlässigen.

Quelle / Weiterlesen bei: t-online.de ⇒  
und rbb-online.de ⇒

Antifaltencremes im Test

Die französische Verbraucherzeitschrift  60 Millions de consommateurs  (60 Millionen Konsumenten) testete Anti-Falten-Cremes an 20 Testpersonen über einen Zeitraum von 28 Tagen. Kritisiert wurden nicht nur enthaltene Allergene, Reizstoffe, Nanosubstanzen und UV-Filfter, sondern auch die fehlende Wirkung der meisten Produkte.

Hier kann das Testergebnis gekauft werden.

60millions-mag.com ⇒

Laut Ktipp hatten folgende Antifalten-Mittel in diesem Test eine gute Wirksamkeit:

  • Caudalie Vineactiv 3-in-1 Pflege Crème
  • Nuxe Nuxuriance Ultra Sérum, Anti-aging Komplettpflege

Quelle / Weiterlesen bei: ktipp.ch ⇒

Neurodermitiker haben übermäßig viele Staphylokokken aureus auf der Haut

Ungewöhnlich häufig besiedelt der Keim Staphylococcus aureus (ein kugelförmiges, grampositives Bakterium) die Haut. Der als Krankenhauskeim bekannte Erreger verdrängt die natürliche Hautflora.

  • der Anteil kann im entzündeten Gewebe bis zu 99 Prozent Prozent betragen
  • er kann bestimmte Gene in den Hautzellen so verändern, dass sie ihrer Aufgabe – die  Instandhaltung einer intakten und stabilen Hautbarriere – nicht mehr nachkommen können

Quelle / Weiterlesen bei: scienexx.de ⇒

Zur Studie: ⇒

Relations between epidermal barrier dysregulation and Staphylococcus species–dominated microbiome dysbiosis in patients with atopic dermatitis

Schützten Sonnenschutzmittel vor Hautkrebs?

Pollmer meint, dass sie auch Teil des Problems sein können.

  • Hautkrebs tritt bei Büroangestellten häufiger auf, als bei Bauarbeitern
  • Dort wo viel Sonnenschutzmittel verkauft werden, steigt auch die Zahl der Melanome
  • Sonnenschutz kann zu einem Mangel an Vitamin D beitragen
  • Nicht nur die Sonnencremes, sonder auch die „normalen“ Körperpflegemittel können UV-Blocker enthalten.

Fazit: Sonnenmilch ja, aber nur bei ungewohnt intensiver Sonnenstrahlung

 

 

 

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