Aspirin als Vorbeugung von Schlaganfall oder Herzinfarkt

Ob Aspirin als vorbeugender Gefäßschutz hilfreich ist oder sogar ein Risiko für die Gesundheit ist, darüber entscheidet ein genetischer Faktor.

  • Laut dieser Studie profitieren 21 Prozent der Probanden mit der Risikovariante von rs7692387 deutlich von der Aspirineinnahme.
  • Bei Trägern mit der Nichtrisikovariante stieg dagegen das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 39 Prozent.

Quelle / Weiterlesen: dzhk.de
Studie: ⇒ Genetic variation at the coronary artery disease risk locus GUCY1A3 modifies cardiovascular disease prevention effects of aspirin

Kokosöl – schlecht oder gut?

Leider eine Studie die darüber keine Antwort gibt, da nicht zwischen raffiniertem, unraffiniertem und Virgin Coconut Oil unterschieden wurde.

Unraffiniertes Kokosöl sollte man laut dieser Studie aber auf alle Fälle mit Vorsicht geniessen.

Quelle / Weiterlesen: aerztezeidung.de
Studie: ⇒ The Effect of Coconut Oil Consumption on Cardiovascular Risk Factors: A Systematic Review and Meta-Analysis of Clinical Trials

Systolische oder diastolische Blutdruckwert „wichtiger“?

systolische Wert:  das Herz zieht sich zusammen und das Blut wird  vom Herz in den Körper gepresst. Dadurch steigt der Druck in den Gefäßen kurz an. Gemessen wird der maximale Druck.

diastolischer Blutdruck: die Herzkammer füllt sich zwischen zwei Herzschlägen wieder mit Blut und dadurch sinkt der Druck in den Blutgefäßen. Gemessen wird der niedrigste Wert.

Laut einer Studie sind beide Werte ein wichtiger Indikator um eine erhöhtes Gesundheitsrisiko in Bezug auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die systolische Blutdruckerhöhung hat aber einen etwas größeren Einfluss.

Quelle / Weiterlesen: pharmazeutische-zeitung.de ⇒
Studie: ⇒ Effect of Systolic and Diastolic Blood Pressure on Cardiovascular Outcomes

Fluorchinolon-Antibiotika sindäußerst risikoreiche Medikamente

Die Wirkstoffe heißen Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin.

Die Gefahr für einen Aortariss (Aortenaneurysma) steigt nach 14-tägiger Anwendung um das Dreifache.

Andere Nebenwirkungen: Schädigung des Nervensystems oder Sehnenriss.

Im Jahr 2018 wurden die umstrittenen Mittel in Deutschland noch immer 3,3 Millionen Patienten verschrieben – dies entspricht fast fünf Prozent aller Kassenpatienten.

Quelle / Weiterlesen: scienexx.de ⇒

 

Gibt es nicht nur ein Bauch-, sondern auch ein Herz-Gehirn?

Für die einen ist das Herz eine reine Pumpe, für die anderen der Sitz von Emotionen. Richtig ist, dass Gehirn und Herz durch sympathische und parasympathische Nervenfasern, Hormone und Neurotransmitter ständig miteinander kummunizieren.

Und: Forscher haben entdeckt, dass im Herz ein eigenständiges Neuronales System mit etwa 40.000 Nervenzellen existiert, das mit dem Gehirn in Verbindung steht.

Quelle / Weiterlesen: herzbewusst.de ⇒

Hochdosierte Omega-3-Fettsäure-Supplementierung führt zur Senkung kardiovaskulärer Ereignisse

Fischöl in 1 Gramm-Kapseln mit 460 mg EPA und 380 mg DHA senkt laut einer früheren Studie das kardiovaskuläres Risiko nicht.

Die hochdosiert Einnahme (4 Gramm am Tag / 2 × 2 g täglich) der Eicosapentaensäure (EPA) in reiner Form (Icosapent Ethyl) hat dagegen eine herzschützende Wirkung in Hinsicht auf kardiovaskulär verursachter Tod, nichttödlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall, Hospitalisierung wegen instabiler Angina oder koronare Revaskularisation. Die Reduktion des Risikos betrug 25 Prozent.

Schwachpunkt: es handelt sich hierbei um eine Hersteller-gesponserte Studie.

Quelle / Weiterlesen: aerztezeitung.de ⇒
Studie: ⇒ Cardiovascular Risk Reduction with Icosapent Ethyl for Hypertriglyceridemia

 

Was 1 Liter Energydrink so alles anrichten kann

Laut einer Studie mit 34 gesunden Probanden im Alter von 18-40 Jahren

  • steigt der systolische und diastolische Blutdruck um durchschnittlich 4,0 bis 5,0 mmHg
  • und verlängert sich der QT-Intervall des Herzens um 6,0 bzw. 7,7 Millisekunden.

Das QT-Intervall ist ein Wert der im Rahmen einer EKG-Untersuchung gewonnen wird. Die Verlängerung kann lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen.

Laut Kardiologie.org: In den USA trinkt nach Schätzungen jeder dritte US-Teenager im Alter von zwölf bis 17 Jahren regelmäßig solche Getränke. Viel müssen deswegen in Notaufnahmen behandelt werden und vereinzelt gibt es sogar Todesfälle.

Quelle / Weiterlesen: kardiologie.org ⇒
Studie: ⇒ Impact of High Volume Energy Drinks Consumption on Electrocardiographic and Blood Pressure Parameters: A Randomized Trial.

 

Der Verzehr von 150 g gefriergetrockneten Blaubeeren schützt vor Herzerkrankungen

Dies ergab eine 6-monatige, doppelblinde Studie mit Patienten die unter dem metabolischen Syndrom leiden.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde durch die Anthocyan-reichen Heidelbeeren (1 Tasse) um 12 bis 15 Prozent gesenkt. Eine 1/2 Tasse täglich hatte diesen Effekt nicht.

Studie: ⇒ Blueberries improve biomarkers of cardiometabolic function in participants with metabolic syndrome—results from a 6-month, double-blind, randomized controlled trial

Blutdruck im hohen Alter besser nicht zu stark senken

Dies erbrachte ein Beobachtungssudie der Berliner Charité.

Zu Beginn der Studie waren die Frauen und Männer 70 Jahre alt, am Ende betrug ihr Alter 80 Jahre. Alle Teilnehmer nahmen blutdrucksenkende Medikamente.

Ergebnis: bei den über 80-Jährigen hatten diejenigen, deren Blutdruck bei unter 140/90 mmHg lag, ein um 40 Prozent höheres Sterberisiko als diejenigen, deren Blutdruck mehr als 140/90 mmHg betrug.

Quelle / Weiterlesen: deutschesgesundheitsportal.de ⇒
Studie: ⇒ Control of blood pressure and risk of mortality in a cohort of older adults: the Berlin Initiative Study

Erhöht Fruchtsaft das Sterberisiko mehr als Softdrinks?

Laut einer US-amerikanischen Studie trifft dies zu.

Risiko eines vorzeitigen Todes

  • Bei 350 Milliliter Fruchtsaft (100%) täglich: um 24 Prozent erhöht
  • Bei 350 ml Cola (mit Zucker) täglich: um elf Prozent erhöht

Die Studie hat zwar Schwächen, macht aber doch nachdenklich.

Die Autoren gegen davon aus, dass die im Fruchtsaft enthaltende Fructose Probleme mit der Gesundheit macht.

Zur Studie: ⇒ Association of Sugary Beverage Consumption With Mortality Risk in US Adults
A Secondary Analysis of Data From the REGARDS Study

50% der Patienten hat nach zweijähriger Behandlung mit Statinen keinen „gesunden“ Cholesterinspiegel.

Dies erbrachte eine prospektive Kohortenstudie mit 165 411 Patienten. Statine gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamentenklassen und dennoch können die Hälfte der Patienten keinen optimalen therapeutische Nutzen ziehen.

Zitat der Forscher: Diese Ergebnisse tragen zur Debatte über die Wirksamkeit der Statintherapie bei und unterstreichen die Notwendigkeit einer personalisierten Medizin im Lipidmanagement für Patienten.

Studie: ⇒ Sub-optimal cholesterol response to initiation of statins and future risk of cardiovascular disease

 

Nudeln mit Konservierungsstoffen sind für die Verdauung eine Katastrophe

Ein Video zeigt den Effekt von Instant-Nudeln auf den Verdauungstrakt.

Diese werden selbst nach 2, 4 oder sogar 6 Stunden nicht zerlegt und damit auch nicht aufgespalten. Folge ist, dass die Nudeln wie ein Fremdkörper im Darm lagern und dies erhöht das Risiko für schwere chronische Erkrankungen wie das metabolische Syndrom (Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel, Übergewicht und Bluthochdruck).

Die Frage die sich stellt: ist das übertragbar auf andere Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen?

Quelle: epochtimes.de ⇒
Zum Video: ⇒ Inside stomach Ramen Noodle digestion goes viral

Strahlentherapie erhöht die Gefahr für eine koronare Herzkrankheit (KHK)

Schädigungspotential einer Strahlentherapie des Thorax und die systemische Gabe von Anthracyclinen:

  • Langzeitfolgen treten meist erst nach 10 bis 30 Jahren

Bei Krebs im Kindesalter traten bei Langzeitüberlebenden folgende Häufigkeiten auf:

(bei einer Bestrahlungstherapie des Thorax, gegenüber gegenüber Geschwistern die keine Krebserkrankung hatten)

  • Risiko Herzinsuffizienz: + Faktor 41
  • Herzklappenerkrankung: + Faktor 90

Quelle: pharmazeutische-zeitung.de ⇒
Studie: ⇒ Modifiable Risk Factors and Major Cardiac Events Among Adult Survivors of Childhood Cancer

 

Zu wenig Kohlenhydrate können dem Herz schaden

Kohlenhydratarmen Diäten (Low Carb) können für kurze Zeit bei Krankheiten, wie zum Beispiel das metabolische Syndrom oder auch nur für Übergewicht hilfreich sein. Laut Studien kann dies aber langfristig bei strengem Verzicht (auch) von Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und stärkehaltigen Gemüsesorten zu Gesundheitsproblemen führen.

Dazu zählen Herzerkrankungen, Gefäßschäden und Herzrhythmusstörungen.

Quelle: gesundheitundwissenschaft.com ⇒
Studie: ⇒ Low-Carb Diet Tied to Common Heart Rhythm Disorder

Hoher Konsum von Sojaöl fördert Krankheiten

Laut einer Studie sind die negativen Auswirkungen:

  • Entzündungsreaktionen im Körper
  • ungünstigen Veränderungen der Darmmikrobiota (Darmflora)
  • Abnahme der kurzkettigen Fettsäuren im Darm und Zunahme der Arachidonsäure

Quelle / Weiterlesen bei: derstandard.at ⇒
Studie: ⇒ Effects of dietary fat on gut microbiota and faecal metabolites, and their relationship with cardiometabolic risk factors: a 6-month randomised controlled-feeding trial

Belastungs-Elektrokardiogramm (Belastungs-EKG) sinnvoll?

Bei Symptomen der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist das EKG eine der Standarduntersuchungen.

Laut einer Studie ist es als Diagnoseverfahren aber wenig geeignet, denn bei mehr als die Hälfte der Patienten konnte damit keine koronare Herzkrankheit erkannt werden.

Die Computertomographie des Herzens (bildgebendes Verfahren) ist hier die bessere Wahl.

Quelle: deutschesgesundheitsportal.de ⇒
Studie: ⇒ Exercise Electrocardiogram Neither Predicts Nor Excludes Coronary Artery Disease in Women with Low to Intermediate Risk

Vitamin K2 für starke Knochen und gegen Kalkablagerungen an den Blutgefäßen

Laut Studien lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und frühzeitige Todesfälle durch verkalkte Gefäße mit Vitamin K2 wesentlich reduzieren.

Der Grund: Vitamin K2 aktiviert das Matrix-Gla-Protein (MGP). Dieses Vitamin-K-abhängige Protein bindet als Verkalkungsinhibitor in den Blutgefäßen. Dadurch kann es zu den Knochen transportiert werden.

  • die Knochen werden dadurch gestärkt
  • die Gefäße bleiben flexibel

Quelle / Weiterlesen bei: strunz.com ⇒

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