Welche Lebensmittel erhöhen entzündliche Darmerkrankungen

Für Erwachsenen erhöhen der häufige Verzehr von Lebensmittel wie Pommes Frites, Käse, Kekse, Soda sowie Sport- und Energiegetränke laut einer neuen Studie der Georgia State University das Risiko für  entzündlichen Darmerkrankungen.

Studie: ⇒ Examination of food consumption in United States adults and the prevalence of inflammatory bowel disease using National Health Interview Survey 2015

Intervallfasten hat einen deutlichen Effekt auf die Reduktion des Diabetes-Risikos

Intervallfasten bedeutet 16 Stunden lang keine Nahrung zu sich nehmen.

Laut einer Tierstudie bewirkt die Begrenzung auf 8 Stunden Nahrungsaufnahme

  • weniger Fetteinlagerung in der Leber (reduziert Fettstoffwechsel-Störungen, Typ-2-Diabetes und entzündliche Reaktionen
  • und weniger Fetteinlagerung in Bauchspeicheldrüse (reduziert die Entwicklung von Typ-2- Diabetes).

Quelle / Weiterlesen: forschung-und-wissen.de ⇒
Studie: ⇒ Pancreatic adipocytes mediate hypersecretion of insulin in diabetes-susceptible mice

Erhöht Fruchtsaft das Sterberisiko mehr als Softdrinks?

Laut einer US-amerikanischen Studie trifft dies zu.

Risiko eines vorzeitigen Todes

  • Bei 350 Milliliter Fruchtsaft (100%) täglich: um 24 Prozent erhöht
  • Bei 350 ml Cola (mit Zucker) täglich: um elf Prozent erhöht

Die Studie hat zwar Schwächen, macht aber doch nachdenklich.

Die Autoren gegen davon aus, dass die im Fruchtsaft enthaltende Fructose Probleme mit der Gesundheit macht.

Zur Studie: ⇒ Association of Sugary Beverage Consumption With Mortality Risk in US Adults
A Secondary Analysis of Data From the REGARDS Study

Mangan, ein Bestandteil im Schweißrauch fördert Parkinson

Dies erbrachten Untersuchungen an Zellkulturen, Tieren und Humanstudien. Gefördert werden durch zuviel Mangan Entzündungen die zu einem neuronalen Zelltod führen und damit neurodegenerativen Erkrankungen. Laut einem anderen Bericht ist das Parkinson-Risiko für Schweißer 10-mal höher als für den Normalbürger.

Studie: ⇒ Manganese promotes the aggregation and prion-like cell-to-cell exosomal transmission of α-synuclein

 

Hoher Konsum von Sojaöl fördert Krankheiten

Laut einer Studie sind die negativen Auswirkungen:

  • Entzündungsreaktionen im Körper
  • ungünstigen Veränderungen der Darmmikrobiota (Darmflora)
  • Abnahme der kurzkettigen Fettsäuren im Darm und Zunahme der Arachidonsäure

Quelle / Weiterlesen bei: derstandard.at ⇒
Studie: ⇒ Effects of dietary fat on gut microbiota and faecal metabolites, and their relationship with cardiometabolic risk factors: a 6-month randomised controlled-feeding trial

Nobelpreisträger: Rind- und Milchprodukte können Krebs auslösen

Der  Wissenschafter des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Nobelpreisträger Harald zur Hausen äußert diese Meinung. Grund sind Erreger (Plasmiden) in Rindfleisch und Kuhmilch (Bovine Meat, Milk Factors = BMMF) die chronisch-entzündliche Reaktionen auslösen können. Dies fördere das Risiko für Dickdarmkrebs. Auch Brust- und Prostatakrebs könnten in ihrer Entstehung gefördert werden.

Empfehlung für Säuglinge: …keinesfalls früh mit Kuhmilchprodukten gefüttert werden.

Quelle / Weiterlesen bei: derstandard.at ⇒

Depressive Patienten haben mehr Entzündungen im Gehirn

  • Laut dieser Studie sind die Entzündungzeichen in bestimmten Hirnregionen (Neuroinflammation im Gehirn)  bei Depressiven um etwa 30% höher.
  • Je stärker die Entzündung war, desto stärker war auch die Depression.

Eigene Anmerkung: Es ist damit natürlich nicht klar was zuerst da war, eine Entzündung die Depressionen fördert oder umgekehrte Fall. Sicherlich kann aber eine anti-entzündliche Lebensweise zur Senkung der Depressionen nicht schaden.

Studie: ⇒ Role of Translocator Protein Density, a Marker of Neuroinflammation, in the Brain During Major Depressive Episodes.

 

Hohe Salzmengen kann Allergien und Neurodermitis fördern

Forscher der Technischen Universität München fanden heraus, dass Kochsalz (Natriumchlorid) allergietypische IgE-Antikörper freisetzt indem es T-Zellen in Th2-Zellen umprogrammiert.

Bei Neurodermitispatienten fanden Sie zudem heraus, dass der Natriumwert in der Haut um bis zum 30-fachen höher war als bei Menschen mit gesunder Haut. Das biete auch beste Bedingungen für salzliebende Bakterien (z.B. für Staphylococcus aureus).

Quelle / Weiterlesen bei: frm2.tum.de ⇒
Studie: ⇒ Sodium chloride is an ionic checkpoint for human Th2 cell responses and shapes the atopic skin microenvironment

Fettsäurenforschung im Zusammenhang mit Adipositas, Typ 2 Diabetes, nichtalkoholische Fettleber und Krebs

Fett ist nicht nur ein wichtiger Baustoff oder Energieträger für den Körper.

Aus ihnen entstehen auch Botenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung wie die Eicosanoide. Je nach Art der Fettsäure (Omega 6, Omega 3) können diese Entzündungsprozesse, Schmerzen, Energiebildung oder Krebswachstum positiv und negativ beeinflussen.

Ein wichtiger Faktor hierbei sind „Lipidhydrolysen“. Diese Enzyme sind an der Bildung und am Abbau der Botenstoffe beteiligt.

In einem Forschungsprojekt der Med Uni Graz werden nun alle beteiligten Lipidhydrolasen identifiziert und deren Funktion untersucht.

Quelle / Weiterlesen bei: medunigraz.at ⇒

 

Die Kombination von Kaffee und Zimt wirkt synergistisch gegen Entzündungen

Die Chlorogensäure aus dem Kaffee und die Zimtsäure aus dem Zimt verstärken sich bei ihrer Wirkung gegen zu viele

  • C-reaktive Proteine (CRP) ⇒ ein wichtiger Entzündungsmarker,
  • freie Radikale ⇒ greifen unsere Zellen an und schädigen sie dabei
  • und Lipoxygenase-Enzyme (LOX) ⇒ fördern Vermittlerstoffe (Mediatoren) die bei Entzündung und allergischen Reaktion eine Rolle spielen.

Quelle / Weiterlesen bei: gesundheitundwissenschaft.com ⇒
Studie: ⇒ Cinnamon Consumption Improves Clinical Symptoms and Inflammatory Markers in Women With Rheumatoid Arthritis.

Gepulste Radiofrequenz bei Rückenschmerz hilfreich

Dies zeigte ein Studie der Universität Sapienza in Rom. Bei dem Verfahren werden Nerven im Rückenbereich mit einer Elektrode behandelt. Der hochfrequentem Strom, in Form einer gepulsten  Radiofrequenz, wird in Intervallen von ca. 20 Millisekunden abgegeben. Folge: Entzündungen und damit auch Schmerzen und körperliche Einschränkungen werden oft schon nach einmaliger Behandlung gebessert.

Quelle / Weiterlesen bei: scienexx.de ⇒
Studie als PDF : ⇒ CT Guided Pulsed Radiofrequency in Patients with Acute Low Back Pain and Sciatica: 1 Year Follow-Up versus Image-Guided Injection Only as Control Group

Das natürliche Zuckermolekül D-Mannose gegen Blasenentzündung

D-Mannose ist ein Einfachzucker und natürlicher Bestandteil der Blasenwand. Wenn es in höheren Mengen aufgenommen wird, schützt es die Blasenwand vor einem Befall mit E. coli-Bakterien.

Grund: diese zuckerliebenden Erreger werden durch D-Mannose-Moleküle daran gehindert sich in der Blasenwand festzusetzen und können mit dem Urin ausgeschieden werden.

D-Mannose kann sowohl bei einer bestehenden Blasenentzündung (unterstützend) wie auch zur Prophylaxe hilfreich sein.

Rezeptfrei zu kaufen gibt es D-Mannose zum Beispiel in Drogerien, in der Apotheke oder im Handel als Nahrungsergänzungsmittel.  Als mögliche Nebenwirkung zählen Verdauungsbeschwerden.

Quelle / Weiterlesen bei: pharmawiki.ch ⇒
Studie :⇒ D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial

88 Prozent der Mandel-OPs bei Kindern sind unnötig oder sogar schädlich

Diese britische Studie prangert diese extrem hohe Anzahl an medizinischen Fehlentscheidung an.

„Wir empfehlen erst zu operieren, wenn ein Kind innerhalb eines Jahres häufiger als sechsmal an einer Mandelentzündung erkrankt, die mit Antibiotika behandelt werden muss“…

Reinhard Berner, Klinikdirektor an der Dresdner Uniklinik

Quelle / Weiterlesen bei: spiegel.de ⇒
Studie: ⇒ Incidence of indications for tonsillectomy and frequency of evidence-based surgery: a 12-year retrospective cohort study of primary care electronic records

Paradontose fördert Alzheimer und Entzündungen im Gehirn

Dr. Keiko Watanabe von der Universität untersuchte an Mäusen, ob Parodontose-Bakterien Entzündungen und Degenerationen im Gehirn fördern.

Sie stellen fest:

Unsere Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass eine chronische orale Paradontose-Infektion ein Initiator für eine Neuropathologie sein kann, die mit der für die Alzheimer-Krankheit beim Menschen charakteristischen Entwicklung übereinstimmt. 

Quelle / Weiterlesen bei: journals.plos.org ⇒
Studie: Chronic oral application of a periodontal pathogen results in brain inflammation, neurodegeneration and amyloid beta production in wild type mice

Neurodermitiker haben übermäßig viele Staphylokokken aureus auf der Haut

Ungewöhnlich häufig besiedelt der Keim Staphylococcus aureus (ein kugelförmiges, grampositives Bakterium) die Haut. Der als Krankenhauskeim bekannte Erreger verdrängt die natürliche Hautflora.

  • der Anteil kann im entzündeten Gewebe bis zu 99 Prozent Prozent betragen
  • er kann bestimmte Gene in den Hautzellen so verändern, dass sie ihrer Aufgabe – die  Instandhaltung einer intakten und stabilen Hautbarriere – nicht mehr nachkommen können

Quelle / Weiterlesen bei: scienexx.de ⇒

Zur Studie: ⇒

Relations between epidermal barrier dysregulation and Staphylococcus species–dominated microbiome dysbiosis in patients with atopic dermatitis

Immunabwehr: Krankheitserreger werden durch starke Säure abgewehrt

Makrophagen (unsere Fresszellen) umschließen eindringende Krankheitserreger und nehmen sie in ihr Inneres auf (Aufnahme durch Phagozytose).

Um sie abzutöten werden chemische Stoffe eingesetzt die eine starke Säure bilden und den Krankheitserreger abtöten. Dabei spielt Bikarbonat (= Salz der Kohlensäure = Säure-Basenhaushalt) eine entscheidende Rolle.

Quelle / Weiterlesen bei: krebs-nachrichten.de ⇒

Zur Studie: ⇒

The Bicarbonate Transporter SLC4A7 Plays a Key Role in Macrophage Phagosome Acidification

Entzündungsreaktionen durch westliche Ernährung

Typisch westliche Ernährung (fett- und kohlenhydratreich, ballaststoffarm) aktiviert Gene, die unser Immunsystem in einen Alarmzustand bringt (ähnlich wie gegen schädliche Bakterien).

Das Immunsystem reagiert dadurch schon auf schwache Reize mit einer unangemessenen Entzündungsreaktion.

Diese wiederum können die Entstehung von Gefäßkrankheiten oder auch Typ 2-Diabetes drastisch beschleunigen. 

Quelle / Weiterlesen bei: uni-bonn.de

Zur Studie: ⇒

 

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