Auto- und Schwerlastverkehr sind nur zu einem Sechstel für die Feinstaubemission verantwortlich

In diesem Bericht werden die Belastungsfaktoren aufgezählt:

  • Brems- und Reifenabrieb
  • Kohlekraftwerke und Holzverfeuerung
  • Massentierhaltung, da Ammoniak die Bildung sekundärer Feinstaubpartikeln fördert
  • Industrieanlagen
  • Schüttgutumschlag durch das Verladen von staubhaltigen Rohstoffen

Und: Elektroautos vermindern die globale Feinstaubbelastung nicht, da bei der Batterieproduktion weiterer Feinstaub freigesetzt wird.

Quelle: wiwo.de ⇒

Aluminium-Luft-Batterien als Stromspeicher enorm effektiv

  • Lithiumionen-Akkus haben eine Ladungsdichte von gut 150 Wattstunden pro Kilogramm
  • Aluminium-Luft-Batterien dagegen 1300 Wattstunden pro Kilogramm
  • durch eine schützende Ölfüllung wäre theoretisch sogar eine Energiedichte von bis zu 8000 Wattstunden pro Kilogramm möglich

Die entspräche einer Reichweite von mehreren Tausend Kilometern und gleichzeitig lässt sich mit den Aluminium-Luft-Batterien der Ladungsverlust drastisch reduzieren.

Wermutstropfen: Nach dieser enormen Leistung muss die Batterie ausgetauscht und recycelt werden,

Quelle / Weiterlesen bei: wissenschaft-aktuell.de ⇒
Studie: ⇒ Suppressing corrosion in primary aluminum–air batteries via oil displacement

Haben Elektroautos eine schlechten CO2-Fußabdruck?

Es stimmt: Die Emissionen während der Produktion sind in der Regel höher als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Es stimmt: Für den Bau der Batterien werden Kupfer, Nickel und seltenen Erden benötigt und der höhere Bedarf ist ein Risiko für die Umwelt und für Rostoffengpässe.

Dafür ist aber

  • die totale Treibhausgas-Emission eines Elektromobils um 17 – 30 Prozent geringer als die eines konventionelles Auto
  • und bis 2050 kann sich der Wert auf 75 Prozent erhöhen, da der Anteil erneuerbaren Energieträger stark ansteigen wird.

Zusätzliche Möglichkeiten die Klimabilanz weiter zu verbessern, sind Optimierungsprozesse beim Recycling der Batterien und die Entwicklung umweltfreundlicherer Batterien.

Quelle / Weiterlesen bei: trendsderzukunft ⇒
Studie: ⇒ Electric vehicles from life cycle and circular economy perspectivesTERM 2018: Transport and Environment Reporting Mechanism (TERM) report, EEA Report No 13/2018

 

Steigt oder sinkt der Strompreis wegen der Elektromobilität?

Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) führen langfristig mehr Elektroautos zu einem sinkenden Strompreis für die Haushalte.

Wichtiger Grund: Mehr als 90 Prozent der Kosten des Stromnetzes sind fixe Kosten (vom Verbrauch unabhängige Kosten).

Das bedeutet: Der entscheidende Faktor bei den Kosten, ist das kapitalintensive Stromnetz. Je besser es ausgelastet durch mehr Elektrofahrzeuge ausgelastet ist, desto größer ist der Einspareffekt = sinkende fixe Kosten = sinkende Preise für den Haushalt. 

Aber! Es sind auch höhere Investitionen für Kraftwerke und den Netzausbau nötig.

Hierzu Prof. Dr. Martin Wietschel: »Es hat sich gezeigt, dass in der Regel die entgeltsenkenden Effekte überwiegen und in Summe die Strompreise für deutsche Haushalte um bis zu vier Prozent gesenkt werden können.«

Quelle / Weiterlesen bei: isi.fraunhofer.de ⇒
Studie als PDF: ⇒ Auswirkung der Elektromobilität auf die Haushaltsstrompreise in Deutschland

 

 

Ökostrom – welcher Anbieter hat keine Mogelpackung?

Es mehr als 8.000 Öko-Stromtarife und das von mehr als 1.000 Anbietern. Da blickt kaum noch jemand durch und vor allem stammen bei weitem nicht alle Angebote ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.

Ökotest hat 34 Anbieter auf Herz und Nieren getestet (Abrufpreis 2,50 Euro).

Quelle / Weiterlesen bei: oekotest.de ⇒

Buchtipp: Power to change – Die Energierevolution ist möglich

Auf der Basis seines Films »Power to Change« zeigt der ehemalige Bundeswehrhauptmann, Nachrüstungs- und Atomkraftgegner, warum heute die ganze Welt auf erneuerbare Energie umschalten kann – wenn sie nur will! Das Credo des weltweit anerkannten Energieexperten lautet: Der Energie-Wandel hin zur Nachhaltigkeit ist möglich. Jetzt!

  • Gegen die Macht der Energiekonzerne
  • Das Buch zum erfolgreichsten politischen Kinodokumentarfilm 2016
  • Hochaktuell und argumentativ bestechend
  • Von einem der weltweit anerkanntesten Umweltaktivisten

Quelle / Weiterlesen bei: randomhouse.de  ⇒

Geld verdienen mit Mieterstrom

Bei einer geförderten Mieterstromanlage investieren Hauseigentümer in eine Solaranlage und verkaufen den Strom an die Mieter verkaufen.

  • Gut vier Prozent Rendite sind aktuell möglich
  • Der Mieter bezahlt nur 90% des im Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarif
  • Überschüssiger Strom kann ins allgemeine Netz eingespeist werden

Quelle / Weiterlesen bei: bundesnetzagentur.de ⇒

und Ökotest: ⇒

Reichweite für Elektroautos schon gelöst?

Der Lithium-Eisen-Oxid-Akku der Northwestern University ist nicht nur günstig in der Herstellung, sondern ist so stark, dass das Elektro-Auto auch achtmal weiter fahren könnte. Das gleiche gilt übrigens auch für die Akkuleistung von Handys.

Hat das wissenschaftlich Team um Christopher Wolverton die eierlegende Wollmilchsau entwickelt?

Quelle / Weiterlesen bei: mccormick.northwestern.edu ⇒

Campact gegen die Kippung des Klimaziels 2020

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell! SPD und Union wollen das Klimaziel für 2020 beerdigen – dabei hatten sich die Parteien kürzlich noch fest dazu bekannt. Kanzlerin Merkel und SPD-Chef Schulz müssen Wort halten: Steigen Sie aus der Kohle aus, nicht aus dem Klimaschutz! 

Quelle / Weiterlesen bei: campact.de ⇒

Öko-Test: Ökostrom oft nur Etikettenschwindel

So sind viele Stromangebote, die sie im Internet eindrucksvoll mit mächtigen Windrädern und gigantischen Wasserkraftwerken bewerben, nur zu einem Teil grün – wenn überhaupt. Was viele als Kundentäuschung sehen, ist noch nicht mal illegal, denn teils gibt der Gesetzgeber die Irreführung sogar vor. 

Quelle / Weiterlesen bei: oeko-test.de ⇒

Deutschland hat jetzt ein Gesetz das den Einsatz von Fracking regelt

Beim Fracking wird das Gestein mit Chemikalien und Druck aufgebrochen, wodurch Öl und Erdgas gefördert werden kann. Die grösste Gefahr ist dabei die Vergiftung des Grundwassers.

Die Bundesregierung hält das Gesetz für „Eines der strengsten Fracking-Gesetze weltweit“.

Eine gemeinsame Pressemitteilung von DNR, BUND, NABU, Robin Wood, DUH, Umweltinstitut München, PowerShift und Food & Water Europe hält dagegen:

„Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibt durch „Forschungsprojekte“ eine Hintertür offen.“

Quelle / Weiterlesen bei: robinwood.de ⇒

 

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