42 Millionen männliche Küken 2018 getötet

Dabei gibt es längst Verfahren zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Brutei und dies ermöglicht es, dass männliche Küken erst gar nicht ausgebrütet werden. Bisher wird diese Methoden in der Praxis aber nur bei etwa 1,5 Millionen Küken angewendet.

Dies soll sich jetzt ändern, aber das versprach der Ex-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt schon für Ende 2016.

Tierschutzgesetz § 17:  Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet.

Quelle / Weiterlesen: taz.de ⇒

Massenhaft Eier von kranken Hühner

Eine zentrale Aussage von foodwatch: Die Haltungsform sagt leider nichts über den Gesundheitszustand der Tiere aus. Dies gilt auch für Biohaltung.

Foodwatch fordert deshalb: Produkte von kranken Tieren dürfen nicht mehr in den Handel kommen!

Quelle / Weiterlesen: foodwatch.de ⇒

Hilfe für Insekten

In diesem Bericht werden 10 Tipps vorgestellt:

  • Wildblumenwiese statt Zierrasen (oder Geranien)
  • Einheimische Sträucher statt exotischer Ziergehölze
  • Lieber seltener mähen
  • Kiesgarten versus bunte Vielfalt
  • Jäten statt spritzen
  • Ein Sandarium für Spezialisten
  • Nistplätze für Bestäuber
  • Futter im Herbst
  • Laub liegen lassen statt wegblasen
  • Ein Feuchtbiotop als Krönung

Quelle, Weiterlesen: spektrum.de ⇒

5000-Kilometer-Transporte für Tiere sind weiterhin legal

Eine Tierärztin des Veterinäramts Landshut lehnte zwar einen solchen Transport ab, aber nur im Fall der schwangeren Kuh.

Die meisten anderen Langzeittransporte nach Zentralasien oder Nordafrika werden genehmigt – egal  wie unerträglich hoch die Strapazen oder die Hitze in den Sommermonaten für die Tiere ist.

Quelle / Weiterlesen bei: geo.de ⇒

Notfallzulassung für Neonicotinoide

Neonicotinoide sind wegen ihrer großer Gefahr für Insekten seit diesem Frühjahr EU-weit im Freiland verboten.

Als Beize-Einsatz für Zuckerrüben-Saatgut gibt es Notfallzulassungen für Österreich, Dänemark, Ungarn, Belgien, Polen, der Slowakei und Rumänien.

Quelle / Weiterlesen bei: umweltinstitut.org ⇒

Buchtipp: Das Schweinesystem

von Matthias Wolfschmidt.

Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden.

Ob Bioladen oder Supermarkt – kranke Tiere verbergen sich in fast allen Lebensmitteln. Das muss sich ändern! Der studierte Tierarzt und foodwatch-Aktivist Matthias Wolfschmidt zeigt eindrücklich die Gnadenlosigkeit des bestehenden Systems. 

Quelle / Weiterlesen bei: fischerverlage.de ⇒

Leseprobe als PDF ⇒

Artensterben bringt eklatante Nachteile mit sich

Ein Rückblick auf 15 Jahre „Jena Experiment“ mit 80.000 Messungen beweist: der Landwirt mit all seinen Düngern ist nicht erfolgreicher als die Natur und die negativen Auswirkungen von Monokulturen und dem Artensterben werden erst in einigen Jahren vollständig augenscheinlich werden.

Quelle / Weiterlesen bei: uni-jena.de ⇒

Petition „Kükentöten stoppen – diesmal wirklich!“

Schon die letzte Große Koalition hatte das Ziel ausgegeben: Es soll Schluss sein mit der grausamen Praxis, auch im neuen Koalitionsvertrag findet sich das Ziel. Doch die Bundesregierung musste nun sogar zugeben, dass 2017 eine Million Küken mehr (!) getötet wurden als noch im Jahr zuvor – insgesamt rund 45 Millionen, allein in Deutschland.

Quelle / Weiterlesen bei: foodwatch.de ⇒

Schweinepest mit Wildschweinjagd bekämpfen?

Die Zahl der Wildschweine hat sich in den letzten 40 Jahren vervierfacht. Deshalb werden jährlich in Deutschland mehr als eine halbe Million Wildschweine geschossen und dennoch bekommt man das Problem nicht in Griff. Grund ist der stark vermehrte Anbau von Raps und Mais.

WWF sagt dazu: Seit Jahren läuft in Deutschland ein regelrechtes Wildschweinzuchtprogramm [und] Jagd allein kann die Wildschweine weder kurzfristig noch dauerhaft wieder auf ein Normalmaß bringen. Dafür – aber längst nicht nur dafür-  brauchen wir wieder mehr Vielfalt auf dem Acker. Das heißt vor allem: deutlich weniger Mais- und Rapswüsten.

Quelle / Weiterlesen bei: blog.wwf.de ⇒

GEO – Bericht zum „nutzlosen“ Tierwohlsiegel

Der Redakteur Peter Carstens spricht Klartext. Unter anderem: Angesichts der immensen Kollateralschäden der modernen Tierproduktion ist das geplante staatliche Siegel nicht mehr als ein Feigenblatt – mit dem die Politik die Verantwortung für die katastrophalen Missstände in der Landwirtschaft auch noch den Konsumenten zuschiebt.

Quelle / Weiterlesen bei: geo.de ⇒

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